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Hintergrund


Hintergrund

Der Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau: Nach aktuellen Hochrechnungen des Robert-Koch-Institutes werden in diesem Jahr ca. 75.200 Frauen in Deutschland an dem Karzinom erkranken. Es ist gleichzeitig auch die häufigste Todesursache unter den weiblichen Tumoren mit 17.466 Todesfällen im Jahr 2010.
In Anbetracht der Ernsthaftigkeit dieser „Volkskrankheit“ und einer unzureichenden flächendeckenden Früherkennung beschloss der Deutsche Bundestag am 27.6.2001 parteienübergreifend die Einführung des Mammographie-Screenings nach europäischen Leitlinien in Deutschland. Internationale Studien hatten gezeigt, dass Sterblichkeit an Brustkrebs bei Frauen von 50 bis 69 Jahren deutlich gesenkt werden kann, wenn möglichst viele Frauen an dem Programm teilnehmen.
"Screening" kommt aus dem Englischen und bedeutet Reihenuntersuchung. Sie folgt dem Zweck, eine häufige und gefährliche Erkrankung früh zu erkennen und dadurch Therapie- und Heilungsmöglichkeiten zu verbessern. Einerseits muss die Reihenuntersuchung qualitativ hochwertig sein und der durch die gefährliche Erkrankung besonders bedrohten „Zielgruppe“ kostenfrei zur Verfügung stehen, andererseits muss sie auch „einfach“ sein: Um eine möglichst einheitliche Qualität zu erreichen, müssen möglichst wenig Variablen vorhanden sein, die Unterschiede der Untersuchungsergebnisse in den Screeningeinheiten erzeugen können. Im laufenden Verfahren muss sich ein Screening bewähren, in dem es ein vordefiniertes Ziel – wie z.B. Senkung der Sterblichkeit durch die jeweilige Erkrankung und/oder Senkung der Therapiekosten – erreicht. Wird dieses Ziel nicht erreicht, folgt die Einstellung des Screenings, da das Programm allein schon aufgrund seiner flächendeckenden Verbreitung enormen finanziellen Aufwand bedeutet.
Als Mammographie bezeichnet man die Röntgenuntersuchung der Brust. Sie gilt als die beste Früherkennungsmethode der Brustkrebserkrankung. Die Genauigkeit der Methode, Brustkrebs zu erkennen und diese andererseits von gutartigen Veränderungen zu unterscheiden, hat sich in den letzten Jahren durch die Einführung der digitalen Technik weiter verbessert und liegt bei ca. 85%. Die Untersuchung erfolgt je Seite, in einer Projektion von oben nach unten und in einer Schrägaufnahme und dauert ca. 10 Minuten. Zur Optimierung der Bildqualität und zur Vermeidung einer erhöhten Strahlenbelastung (2 mGy, entsprechend der atmosphärischen Strahlenbelastung bei einem Transatlantikflug) muss dabei die Brust zusammen gedrückt werden. Das Risiko, durch die Strahlenbelastung einen Brustkrebs auszulösen, ist nur theoretisch vorhanden und wird auf 0,01% geschätzt. Der Druck des Drüsengewebes spielt bei der Entstehung von Brustkrebs keine Rolle.